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Stifter

Kölner AD(H)S-Stiftung

Stifter: Stifterehepaar aus Köln
Stiftungsgründung: 16. Dezember 2016
Stiftungszweck: Förderung von SchülerInnen, Fortbildung von PädagogInnen, Ausstattung und Lehrmaterial für Schulen

Am 16. Dezember 2016 wurde unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds mit der AD(H)S-Stiftung die 295. Stiftung gegründet. Zweck dieser Stiftung ist, Schüler und Schülerinnen mit einer durch AD(H)S oder vergleichbaren Störung bedingten Teil- bzw. Leistungsstörung, die den Schulerfolg gefährden, zu fördern. Vornehmlich sollten diese im Kölner Stadtgebiet leben. Voraussetzung für eine Förderwürdigkeit ist eine Empfehlung verbunden mit einem Gutachten der Uniklinik Köln, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters oder einer vergleichbar qualifizierten Institution sowie der Nachweis einer Finanzierungslücke in der zweckgebundenen Einzelförderung der betroffenen Schüler und Schülerinnen. Weiter möchte die Stiftung Fortbildungen für Lehrer und Lehrerinnen und pädagogisches Personal zur Verbesserung der Lernsituation für die betroffenen Schüler und Schülerinnen fördern. Ebenso sollen Grundschulen und Schulen der Sekundarstufen I und II Unterstützung für die Anschaffung adäquater Ausstattung und Lehrmaterialien für die Schüler und Schülerinnen erhalten.
Die Idee zur Gründung einer Stiftung zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit der Diagnose AD(H)S entstand aus den eigenen Erfahrungen, die die Stifter mit dieser Leistungsstörung innerhalb der eigenen Familie machen mussten. Sie waren konfrontiert mit besonders schwierigen Schulproblemen, Unkenntnis der Lehrerschaft im Umgang mit den Kindern einhergehend mit einer hohen Belastung innerhalb der gesamten Familie. Neben der intensiven und zeitaufwendigen psychologischen und medizinischen Begleitung, musste die individuelle Förderung und Hausaufgabenbetreuung privat organisiert und finanziert werden.
Bis heute liefern die Schulen wenig Unterstützung. Lehrer stoßen schnell an ihre Grenzen, weil das Wissen der Pädagogen über die Störung ungenügend ist. Mit der Gründung der Kölner AD(H)S-Stiftung möchten die Stifter gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und einen Beitrag leisten zur Verbesserung der Angebote und Maßnahmen im Bereich der Förderung für Schüler und Schülerinnen mit einer AD(H)S-Störung. Vor allem möchten Sie Familien helfen, deren finanzielle Mittel nicht für eine individuelle Förderung ihrer Kinder ausreichen.
In enger Zusammenarbeit mit der Uniklinik Köln, Klinik und Poliklinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters unter der psychologischen Leitung von Prof. Dr. Manfred Döpfner, zielt die in unserem Stiftungsfonds neu gegründete AD(H)S-Stiftung darauf ab, betroffene Kinder und Jugendliche zu fördern, deren Familien zu unterstützen und wissenschaftliche Projekte für die Fortbildung von Pädagogen mit zu finanzieren.


Eleonore und Reinhard Daenzer Stiftung

Stifterin: Eleonore und Reinhard Daenzer
Stiftungsgründung: 02. November 2016
Stiftungszweck: Ideelle und finanzielle Unterstützung von Studierenden

Im November 2016 wurde mit der Stiftung des Ehepaares Eleonore und Reinhard Daenzer der 294. Stiftungsfonds unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds  gegründet mit dem Zweck der Förderung von Studierenden an deutschen Universitäten mit entsprechender Studienbegabung für ein Hochschulstudium und der weiterführenden wissenschaftlichen Forschung.

Die Stifter Eleonore und Reinhard Daenzer haben sich über viele Jahre mit dem Thema und der Gründung einer Bildungsstiftung beschäftigt. Leider konnten sie ihr Vorhaben bedingt durch den plötzlichen Tod von Reinhard Daenzer nicht mehr gemeinsam auf den Weg bringen. Und auch Eleonore Daenzer fand erst kurz vor ihrem Tod mit dem Kölner Gymnasia- und Stiftungsfonds den passenden Ort für die Umsetzung ihrer Vorstellungen an eine Stiftung für die Bildung junger Menschen zu mündigen und urteilsfähigen Menschen. Diese sind: Die Verleihung von Stipendien für Studium und wissenschaftliche Forschung, die Förderung von Auslandsaufenthalten, die Vergabe von Druckkosten- und Sachmittelzuschüssen und die Ermöglichung der Teilnahme an den weiterführenden Bildungsangeboten im Rahmen des Bildungsprogramms des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds.

Eleonore Daenzer war zu Lebzeiten Realschullehrerin und somit dem Thema Bildung allein schon aus beruflichen Gründen verpflichtet. Reinhard Daenzer, geboren und aufgewachsen in Merseburg a.d. Saale begann 1953 sein Studium am Institut für Philosophie an der Universität Leipzig unter der Leitung von Prof. Ernst Bloch. Der zunehmende politische Druck, die Unmöglichkeit zur freien Meinungsäußerung und die politische Zweckbestimmtheit des Philosophiestudiums in der DDR bewogen ihn jedoch dazu, nach Westberlin zu gehen und dort sein Studium zu beenden. In Berlin wurde er politscher Redakteur beim Sender RIAS Berlin und wechselte nach der Heirat mit Eleonore zum Hessischen Rundfunk, für den er über 25 Jahre im In- und Ausland tätig war. Von 1972 bis 1977 lebte das Ehepaar in Tunis. Reinhard Daenzer als Afrika-Korrespondent, während Eleonore Daenzer Aufgaben im dortigen Goethe-Institut übernahm. Aus gesundheitlichen Gründen kehrte Reinahrd Daenzer in die politische Redaktion des Hessischen Rundfunk zurück und verstarb 1989 an den Folgen eines Herzinfarktes – nur wenige Wochen vor dem Mauerfall. Eleonore Daenzer überlebte ihren Mann um 24 Jahre und hat diesen gemeinsamen Beschluss einer Stiftungsgründung testamentarisch verbrieft.


Rüdiger und Margarete Siebert-Stiftung

Stifterin: Margarete Siebert
Stiftungsgründung: 25. Februar 2016
Stiftungszweck: Ideelle und finanzielle Unterstützung von Studierenden

Am 25. Februar 2016 gründete Margarete Siebert in Erinnerung an ihren verstorbenen Ehemann Rüdiger Siebert, deutscher Journalist, Redakteur und Reiseschriftsteller, den 293. Stiftungsfonds unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Die "Rüdiger und Margarete Siebert-Stiftung" fördert Studierende an deutschen Universitäten mit entsprechender Studienbegabung für ein Hochschulstudium und weiterführende wissenschaftliche Forschungen.

Rüdiger Siebert war von 1970 bis 2002 mit zweijähriger Unterbrechung als Hörfunk-Redakteur und Leiter der Indonesien-Redaktion bei der Deutschen Welle tätig. Mehrmals im Jahr führten ausgedehnte Forschungsreisen ihn und seine Frau nach Indonesien und in andere Länder Südostasiens. Die Leidenschaft des Ehepaars Siebert für den asiatischen Raum und fundierte journalistische Arbeit spiegelt sich auch im Stiftungszweck der "Rüdiger und Margarete Siebert-Stiftung" wider.

Dieser wird insbesondere durch die Verleihung von Stipendien für Studium und wissenschaftliche Forschung sowie durch die Förderung von Auslandsaufenthalten verwirklicht. Hinzu kommen die Vergabe von Druckkosten- und Sachmittelzuschüssen und die Ermöglichung der Teilnahme an den weiterführenden Bildungsangeboten im Rahmen des Bildungsprogramms des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Die Förderung bezieht sich inhaltlich insbesondere auf die Fachbereiche der Asienwissenschaften, der Journalistik und der Medienwissenschaften. Zukünftig wird zudem ein Preis für Studierende der Journalistik mit dem Themenschwerpunkt Asien ausgelobt.

Weitere Informationen zum Leben und Wirken des Stifters Rüdiger Siebert erhalten Sie unter: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCdiger_Siebert


Stiftung Lore und Hans-Lambert Linnerz

Stifter: Lore und Hans-Lambert Linnerz
Stiftungsgründung: 1. September 2015
Stiftungszweck: Idelle und finanzielle Förderung von Studierenden

Am 1. September 2015 riefen Lore und Hans-Lambert Linnerz den 291. Stiftungsfonds unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds ins Leben. Anliegen des Stifterehepaares ist die Förderung von Studierenden an deutschen Universitäten mit entsprechender Studienbegabung für ein Hochschulstudium und weiterführende wissenschaftliche Forschung.

Der Satzungszweck der Stiftung Lore und Hans-Lambert Linnerz wird insbesondere durch die Stipendienverleihung für Studium und wissenschaftliche Forschung sowie die Ermöglichung der Teilnahme an weiterführenden Bildungsangeboten im Rahmen des Bildungsprogramms des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds verwirklicht. Die Förderung bezieht sich vorrangig auf die Fachbereiche Humanmedizin, Natur- und Technikwissenschaften sowie Sprach- und Kommunikationswissenschaften.


Stiftung Dr. Bernd und Renate Wiese

Stifter: Dr. Bernd und Renate Wiese
Stiftungsgründung: 22. Mai 2015
Stiftungszweck: Förderung von Studierenden und Nachwuchswissenschaftlern durch Stipendienvergabe

Das Stifterehepaar Dr. Bernd und Renate Wiese gründete am 22. Mai 2015 den 290. Stiftungsfonds unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Zweck der Stiftung ist die Förderung von Studierenden an deutschen Universitäten mit entsprechender Studienbegabung für ein Hochschulstudium in den Fachgebieten Geowissenschaften und Musik. In Ermangelung geeigneter Bewerber können auch Fachbereiche aus den Historischen Wissenschaften gefördert werden.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Stipendienverleihung für Studium und wissenschaftliche Forschung, Förderung von Auslandsaufenthalten, Druckkosten- und Sachmittelzuschüsse, die Vergabe von Anerkennungsstipendien für besondere akademische Leistungen sowie die Ermöglichung der Teilnahme an weiterführenden Bildungsangeboten im Rahmen des Bildungsprogramms des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds verwirklicht.


Stiftung Meisen

Stifter: Hans Joseph Meisen
Stiftungsgründung: 2014
Stiftungszweck: Ideelle und finanzielle Unterstützung von Schülern und Studierenden

Im Jahr 2014 ist der Stiftungsfonds Meisen unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds ins Leben getreten. Hans Joseph Meisen, geboren am 17. Juni 1917, hatte in seinem Testament vom 27. Januar 1989 die Gründung einer Stiftung beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds per Nacherbschaft verfügt. Hans Joseph Meisen verstarb am 14. März 1992. Mit Eintreten des Erbfalls durch den Tod der Ehefrau Erika Meisen im Jahr 2014 sind ein Wohn- und Geschäftshaus sowie das private Wohnhaus der Eheleute Erika und Hans Joseph Meisen in den Immobilienbestand des KölnerGymnasial- und Stiftungsfonds übergegangen.

Mit Dankbarkeit wird des Stifters Hans Joseph Meisen gedacht. Die Stiftung fördert entsprechend den Vergabekriterien des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds die höhere schulische und universitäre Ausbildung junger Menschen in Form von Stipendien und gezielten Bildungs- und Förderprogrammen.