Do 23.02.2012 I  A+ a -

Stifter

Stiftung Chancen für Kinder

Stifter: Dr. Klaus Heinemann und Dr. Ute Heinemann
Gründungsdatum: 24. November 2010
Förderschwerpunkt: Verminderung von Bildungsnotständen bei Kindern und Jugendlichen

Am 24. November 2010 gründeten Vater und Tochter Dr. Klaus Heinemann und Dr. Ute Heinemann eine Stiftung für Kinder und Jugendliche aus dem Wunsch heraus, Kindern und Jugendlichen eine Chance durch Bildung zu bieten.

Seit über 20 Jahren widmet sich der Mitbegründer der Stiftung Dr. Klaus Heinemann der Erstellung, Pflege, Erhaltung und Anpassung von Kindertagesstätten an sich verändernde Anforderungen. Hierin fand er eine zentrale Lebensaufgabe. Sich mit Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Familienzentren zu beschäftigen bedeutet gleichzeitig, sich mit den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen auseinander zu setzen.

Es entstand sehr bald in der Familie Heinemann der gemeinsame Wunsch, beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds mitzuwirken und eine Stiftung mit dem Ziel zu gründen, durch einzelne, gezielt definierte Projekte bei Kindern und Jugendlichen Bildungsnotstände zu vermindern. Mit der Stiftung "Chancen für Kinder" soll dies zu Ehren der verstorbenen Ehefrau und Mutter, die als Pädagogin nach diesem Grundsatz stets gehandelt hat, und deren stetiges Anliegen es war,  durch Bildung die Befähigung zu Integration und Selbstverwirklichung zu schaffen, verwirklicht werden.

Am 17. Juni 2011 ehrte der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds die beiden Stifter öffentlich beim alljährlichen feierlichen Stiftungsfest in der Wolkenburg in Köln. mehr...


Stiftung Karin-Doris und Berno S. Mattern

Stifter: Karin-Doris und Berno S. Mattern
Gründungsdatum: 8. September 2010
Förderschwerpunkt: Finanzielle Unterstützung für junge Studentinnen und Studenten

Am 8. September 2010 gründeten die Eheleute Karin-Doris und Berno S. Mattern aus Leverkusen die 277. Stiftung im Stiftungsfonds. Das erfolgreiche Unternehmerpaar aus Leverkusen trat 2006 in den Ruhestand, der von Mitarbeitern und Freunden als „Unruhestand“ prophezeit wurde. Aufgrund des Lebenslaufs der beiden war abzusehen, dass diese Voraussage nicht ganz unberechtigt war, denn der Werdegang der beiden war immer geprägt von beruflichem Engagement und Aktivität.

Nachdem sich das Paar schon länger mit dem Gedanken beschäftigt hatte, das private Vermögen für einen gemeinnützigen Zweck zu investieren, wurde es auf den Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds aufmerksam. Die Bildung liegt Karin-Doris und Berno S. Mattern besonders am Herzen und aufgrund ihrer Lebensläufe waren die beiden sofort begeistert von der Idee, als Stifter mit ihrem Vermögen jungen Menschen das Studium zu erleichtern und ihnen gute Chancen für die Zukunft zu gewähren. Obwohl als Unternehmer sehr erfolgreich – hätten sich beide nämlich gewünscht, in jungen Jahren studieren zu können und ihren Begabungen und Neigungen nachgehen zu dürfen. Doch wie vielen Mitgliedern der Nachkriegsgeneration blieb beiden das Studieren aus familiären Gründen verwehrt.

Obwohl die beiden gut beschäftigt sind, freuen sich die Eheleute Mattern auf die Arbeit ihrer Stiftung und sind gespannt auf den Kontakt mit den von ihnen geförderten Stipendiaten und Stipendiatinnen.

Das Stifterpaar wurde im Rahmen des Stiftungsfest 2011 am 17. Juni in der Wolkenburg in Köln offiziell geehrt. mehr...


Stiftung Ursula Ritter

Stifterin: Ursula Ritter
Gründungsdatum: 13. Juli 2009
Förderschwerpunkt: Unterstützung junger Menschen während ihrer schulischen und akademischen Ausbildung

Ursula Regine Anneliese Ritter wurde am 11. Dezember 1923 als zweite Tochter der Familie Panknin in Pommern geboren und wuchs zunächst in einem unbeschwerten Dasein auf.  Als junges Mädchen hegte sie den Wunsch, Lehrerin zu werden, doch die Wirren der nationalsozialistischen Herrschaft und des 2. Weltkrieges beendeten die Träume der jungen Frau. Sie wurde in den Kriegsdienst nach Peenemünde auf der Insel Usedom eingezogen, von wo aus sie vor den russischen Besatzern nach Köln floh. Dort lernte Ursula Ritter ihren zukünftigen Ehemann, Heinz Ritter, kennen. Das Ehepaar Ritter war sehr fleißig und lebte äußerst sparsam, um sich irgendwann den Traum vom eigenen Haus verwirklichen zu können. Aus dem geplanten Häuschen wurde schließlich dann doch ein Mehrparteienhaus mit sieben Wohneinheiten.

1994 starb Heinz Ritter im Alter von 81 Jahren. Am 22. Juni 1998 verfasste Ursula Ritter ein Testament, in dem sie den Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds zum alleinigen Erben ihres Vermögens einsetzte. Sie verstarb im Juli 2008. Ursula Ritter hinterlässt der Stiftung beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds das Mehrfamilienhaus in der Vogelsanger Straße in Köln-Ehrenfeld sowie eine Geldanlage zur Instandhaltung des Hauses.


Stiftung Mayer-Augustin

Stifter: Cornelia Mayer-Augustin und Dr. Wolfram Mayer
Gründungsdatum: 26. Mai 2009
Förderschwerpunkt: Finanzielle Förderung für junge Menschen während ihrer akademischen Ausbildung

Am 26. Mai 2009 gründete das Ehepaar Cornelie Mayer-Augustin und Dr. Wolfram Mayer die 275. Stiftung unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Das Stifterehepaar möchte vor allem junge Menschen gleich welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit während ihrer akademischen Ausbildung unterstützen, vor allem dort, wo die Familien keinen finanziellen Beitrag zur Ausbildung leisten können.

Befragt zu ihrer Motivation, privates Vermögen in die Stiftung einzubringen, antwortete das Ehepaar: "Wir erkennen in Bildung einen wesentlichen Grundstein unseres Sozialwesens und Garant für zukünftiges Wohlergehen. Da wir als Nachkriegsgeneration am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben konnten, fühlen wir uns verpflichtet, zu besseren Bildungschancen nachfolgender Generationen beizutragen."


Stiftung Georgia und Helmut Friedrich

Stifterin: Dipl.-Psychologin Georgia Friedrich
Gründungsdatum: 18. Juni 2008
Förderschwerpunkt: Förderung Studierender der Psychologie und der evangelischen Theologie

Georgia Friedrich ist Diplom-Psychologin und blickt auf ein sehr bewegtes Leben mit vielen Auslandstätigkeiten zusammen mit ihrem im Jahr 2005 verstorbenen Ehemann Helmut Friedrich zurück. Helmut Friedrich war evangelischer Pfarrer mit großem Interesse an interreligiösen und interkulturellen Begegnungen. Zusammen mit seiner Frau führten ihn zahlreiche berufliche Einsätze in den Fernen und Mittleren Osten. Georgia Friedrich teilte die Interessen ihres Mannes und war selbst der Motor für Auslandseinsätze in Nepal, im Kosovo und in Osttimor, wo sie Entwicklungshilfe und psychologische Hilfen für traumatisierte Kinder und ihre Familien u.a. in Flüchtlingslagern leistete.

Nun hat Georgia Friedrich einen mit ihrem Ehemann gemeinsam gefassten Plan in die Tat umgesetzt und eine Stiftung zur akademischen Ausbildung junger Menschen gegründet. "Mein Mann und ich sind in unserem Leben immer wieder Menschen begegnet, deren Lebensverlauf von vornherein begrenzt war durch Mangel an entsprechender Bildung und Ausbildung. Deshalb hat uns das Thema Bildung und Bildungschancen angesprochen."

Georgia Friedrich hat mit einer Immobilie den Grundstein für ihre Stiftung gelegt und diese als Erbin ihres gesamten Vermögens bestimmt. die aktive Stifter, die auch heute noch viele Reisen unternimmt, hat als erste Tat den "Georgia und Helmut Friedrich-Stiftungspreis" für Angewandte Psychologie und für interreligiöse Theologie ins Leben gerufen. Dieser Preis wird seit dem Jahr 2009 jährlich an Absolventen und Promovierende der beiden entsprechenden Fakultäten an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn verliehen. Der Stifterin ist es ein besonderes Anliegen, Anreize für Praxisrelevanz, Toleranz und Offenheit für interdisziplinäre und interkulturelle Bezüge in der Forschung zu schaffen. Dieser Fokus ihrer Förderung entspricht ganz ihrem eigenen Lebenswerk: lebendig und auf den Menschen konzentriert.

Mehr zu den aktuellen Preisträgern erfahren Sie hier.


Stiftung Helene und Paul Plum

Stifter: Dr. Dr. Gerd Kleu
Gründungsdatum: 11. Juli 2007
Förderschwerpunkt: Finanzierung des Hauptschul-Förderprojekts „Einsteigen – Aufsteigen!“

Der Stifter Dr. Dr. Gerd Kleu hat im Juli 2007 das Erbe seiner verstorbenen Tante und seines Onkels in die Stiftung "Helene und Paul Plum" eingebracht und nach deren Namen benannt. Nach den Wünschen der verstorbenen Eheleute hat Dr. Dr. Gerd Kleu die Förderung von Hauptschülern zum Stiftungszweck gewählt. Sein Anliegen ist es, leistungsschwache und benachteiligte Schüler, insbesondere mit Migrationshintergrund, zu unterstützen. Er will solchen Schülern helfen, einen Schulabschluss und damit die Voraussetzung für die Aufnahme einer Berufsausbildung zu erlangen.

Zusammen mit dem Stifter konzipierten Mitarbeiter der Geschäftsstelle und Schul-Praktiker das Projekt "Einsteigen - Aufsteigen!" zur Förderung von Kölner Hauptschülern. Das Projekt hat zum Ziel, Schülern mit Sprach- und Lernschwierigkeiten Starthilfe zu geben. Herzstück des Förderprojektes ist jedoch das Coaching-Angebot an Schüler mit schulischen, familiären und sozialen Problemen. Eine Sozialpädagogin begleitet die Schüler bis zum Hauptschulabschluss, arbeitet gemeinsam mit ihnen an ihren Lernschwächen und persönlichen Problemen und vermittelt bei Bedarf zwischen Schule und Elternhaus. Voraussetzung für das Gelingen des gemeinsamen Arbeiten ist die Freiwilligkeit und der erkennbare Wille der Schüler, die schulische Situation verbessern zu wollen.

Mehr zu dem Projekt erfahren Sie hier.