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Stifter

Stiftung Aenne Wiese

Stifterin: Margot Braun
Stiftungsgründung: 7. Dezember 2012
Stiftungszweck: Förderung von Schülerinnen und Studentinnen durch Stipendienvergabe

Margot Braun ist die Stifterin der 282. Stiftung unter dem Dach des Stiftungsfonds: die Stiftung "Aenne Wiese". Die ehemalige Gymnasiallehrerin für Geschichte und Englisch hat mit der Stiftung ein Andenken an ihre verstorbene Mutter Aenne Wiese geschaffen.

Aenne Wiese hat in der Nachkriegszeit in Köln einen Möbelhandel aufgebaut. Sie hat stets hart gearbeitet und den Betrieb unter Zurückstellung ihrer persönlichen Bedürfnisse erfolgreich geführt und so die wirtschaftliche Grundlage für die Familie geschaffen. Sie hatte nie Gelegenheit eine höhere Bildung genießen zu können und hat dies immer bedauert.

Margot Braun hat nun mit der Stiftung Aenne Wiese insbesondere Mädchen und junge Studierende in den Fokus ihrer Bildungsförderung genommen, denen es an ausreichender familiärer Unterstützung bei ihrer Schul- und Hochschulausbildung mangelt.


Stiftung Bettina Michels geborene Baunack

Stifter: Helga und Carl Christian Baunack
Gründungsdatum: 24. August 2012
Förderschwerpunkt: Bildungsförderung von Schülern und Studierenden, die einen oder beide Elternteile verloren haben

Helga und Carl Christian Baunack errichteten die Stiftung Bettina Michels, geborene Baunack, zum Andenken an ihre im Jahr 2008 nach langer Krankheit verstorbene Tochter Bettina. 

Bewegt durch den schmerzlichen Verlust der eigenen Tochter und durch die Liebe zu den hinterbliebenen Enkelkindern, beschlossen die Stifter, mit der Gründung einer Stiftung ein einerseits ideell verbindendes Element zwischen den Enkelkindern und ihrer viel zu früh verstorbenen Mutter zu schaffen, das andererseits eine handfeste hilfreiche Unterstützung in der schulischen und universitären Ausbildung leisten kann.

Bettinas Eltern ist es ein generelles Anliegen geworden, hinterbliebenen Kindern, die Vater oder Mutter durch Schicksalsschläge früh verloren haben, durch finanzielle Unterstützung die Möglichkeit zu eröffnen, außerschulische Bildungsangebote wahrnehmen und universitäre Bildungswege unbeschwert gehen zu können. Die Erträge ihrer Stiftung haben die Stifter zur Vergabe von Stipendien bestimmt, die im Rahmen des Besuchs einer weiterführenden Schule, hier insbesondere zur Finanzierung von Instrumentalunterricht, Klassenfahrten und Sportförderung, und zur Finanzierung eines Hochschulstudiums und weiterer wissenschaftlicher Forschungen, Förderung von Auslandsaufenthalten sowie für Druckkosten- und Sachmittelzuschüsse verliehen werden.


Stiftung Chancen für Kinder

Stifter: Dr. Klaus Heinemann und Dr. Ute Heinemann
Gründungsdatum: 24. November 2010
Förderschwerpunkt: Verminderung von Bildungsnotständen bei Kindern und Jugendlichen

Am 24. November 2010 gründeten Vater und Tochter Dr. Klaus Heinemann und Dr. Ute Heinemann eine Stiftung für Kinder und Jugendliche aus dem Wunsch heraus, Kindern und Jugendlichen eine Chance durch Bildung zu bieten.

Seit über 20 Jahren widmet sich der Mitbegründer der Stiftung Dr. Klaus Heinemann der Erstellung, Pflege, Erhaltung und Anpassung von Kindertagesstätten an sich verändernde Anforderungen. Hierin fand er eine zentrale Lebensaufgabe. Sich mit Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Familienzentren zu beschäftigen bedeutet gleichzeitig, sich mit den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen in den Einrichtungen auseinander zu setzen.

Es entstand sehr bald in der Familie Heinemann der gemeinsame Wunsch, beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds mitzuwirken und eine Stiftung mit dem Ziel zu gründen, durch einzelne, gezielt definierte Projekte bei Kindern und Jugendlichen Bildungsnotstände zu vermindern. Mit der Stiftung "Chancen für Kinder" soll dies zu Ehren der verstorbenen Ehefrau und Mutter, die als Pädagogin nach diesem Grundsatz stets gehandelt hat, und deren stetiges Anliegen es war,  durch Bildung die Befähigung zu Integration und Selbstverwirklichung zu schaffen, verwirklicht werden.

Am 17. Juni 2011 ehrte der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds die beiden Stifter öffentlich beim alljährlichen feierlichen Stiftungsfest in der Wolkenburg in Köln. mehr...

Die Stiftung Chancen für Kinder stellt sich auch auf der stiftungseigenen homepage vor: www.chancenfuerkinder.de


Stiftung Karin-Doris und Berno S. Mattern

Stifter: Karin-Doris und Berno S. Mattern
Gründungsdatum: 8. September 2010
Förderschwerpunkt: Finanzielle Unterstützung für junge Studentinnen und Studenten

Am 8. September 2010 gründeten die Eheleute Karin-Doris und Berno S. Mattern aus Leverkusen die 277. Stiftung im Stiftungsfonds. Das erfolgreiche Unternehmerpaar aus Leverkusen trat 2006 in den Ruhestand, der von Mitarbeitern und Freunden als „Unruhestand“ prophezeit wurde. Aufgrund des Lebenslaufs der beiden war abzusehen, dass diese Voraussage nicht ganz unberechtigt war, denn der Werdegang der beiden war immer geprägt von beruflichem Engagement und Aktivität.

Nachdem sich das Paar schon länger mit dem Gedanken beschäftigt hatte, das private Vermögen für einen gemeinnützigen Zweck zu investieren, wurde es auf den Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds aufmerksam. Die Bildung liegt Karin-Doris und Berno S. Mattern besonders am Herzen und aufgrund ihrer Lebensläufe waren die beiden sofort begeistert von der Idee, als Stifter mit ihrem Vermögen jungen Menschen das Studium zu erleichtern und ihnen gute Chancen für die Zukunft zu gewähren. Obwohl als Unternehmer sehr erfolgreich – hätten sich beide nämlich gewünscht, in jungen Jahren studieren zu können und ihren Begabungen und Neigungen nachgehen zu dürfen. Doch wie vielen Mitgliedern der Nachkriegsgeneration blieb beiden das Studieren aus familiären Gründen verwehrt.

Obwohl die beiden gut beschäftigt sind, freuen sich die Eheleute Mattern auf die Arbeit ihrer Stiftung und sind gespannt auf den Kontakt mit den von ihnen geförderten Stipendiaten und Stipendiatinnen.

Das Stifterpaar wurde im Rahmen des Stiftungsfest 2011 am 17. Juni in der Wolkenburg in Köln offiziell geehrt. mehr...


Stiftung Ursula Ritter

Stifterin: Ursula Ritter
Gründungsdatum: 13. Juli 2009
Förderschwerpunkt: Unterstützung junger Menschen während ihrer schulischen und akademischen Ausbildung

Ursula Regine Anneliese Ritter wurde am 11. Dezember 1923 als zweite Tochter der Familie Panknin in Pommern geboren und wuchs zunächst in einem unbeschwerten Dasein auf.  Als junges Mädchen hegte sie den Wunsch, Lehrerin zu werden, doch die Wirren der nationalsozialistischen Herrschaft und des 2. Weltkrieges beendeten die Träume der jungen Frau. Sie wurde in den Kriegsdienst nach Peenemünde auf der Insel Usedom eingezogen, von wo aus sie vor den russischen Besatzern nach Köln floh. Dort lernte Ursula Ritter ihren zukünftigen Ehemann, Heinz Ritter, kennen. Das Ehepaar Ritter war sehr fleißig und lebte äußerst sparsam, um sich irgendwann den Traum vom eigenen Haus verwirklichen zu können. Aus dem geplanten Häuschen wurde schließlich dann doch ein Mehrparteienhaus mit sieben Wohneinheiten.

1994 starb Heinz Ritter im Alter von 81 Jahren. Am 22. Juni 1998 verfasste Ursula Ritter ein Testament, in dem sie den Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds zum alleinigen Erben ihres Vermögens einsetzte. Sie verstarb im Juli 2008. Ursula Ritter hinterlässt der Stiftung beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds das Mehrfamilienhaus in der Vogelsanger Straße in Köln-Ehrenfeld sowie eine Geldanlage zur Instandhaltung des Hauses.


Stiftung Mayer-Augustin

Stifter: Cornelia Mayer-Augustin und Dr. Wolfram Mayer
Gründungsdatum: 26. Mai 2009
Förderschwerpunkt: Finanzielle Förderung für junge Menschen während ihrer akademischen Ausbildung

Am 26. Mai 2009 gründete das Ehepaar Cornelie Mayer-Augustin und Dr. Wolfram Mayer die 275. Stiftung unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Das Stifterehepaar möchte vor allem junge Menschen gleich welcher Herkunft und Religionszugehörigkeit während ihrer akademischen Ausbildung unterstützen, vor allem dort, wo die Familien keinen finanziellen Beitrag zur Ausbildung leisten können.

Befragt zu ihrer Motivation, privates Vermögen in die Stiftung einzubringen, antwortete das Ehepaar: "Wir erkennen in Bildung einen wesentlichen Grundstein unseres Sozialwesens und Garant für zukünftiges Wohlergehen. Da wir als Nachkriegsgeneration am wirtschaftlichen Aufschwung teilhaben konnten, fühlen wir uns verpflichtet, zu besseren Bildungschancen nachfolgender Generationen beizutragen."