Empathie und Selbstmanagement-Kompetenz als „Vollwert-Lebens-Mittel“


28./29. März 2020 | Haus Venusberg, Bonn


 

Seminartitel: Empathie und Selbstmanagement-Kompetenz als „Vollwert-Lebens-Mittel“

 

Beschreibung

„Haben Sie eine Ahnung, wer Sie sind?“ – So fragt der Anzeigentext eines Personalberatungs-Unternehmens. Die Antwort kam einige Zeilen weiter: „Wenn Sie das glauben sollten, – es stimmt nicht!“

 

Menschen möchten gerne vom Gegenüber verstanden und akzeptiert werden. Nur mit dem Einfühlungsvermögen gegenüber anderen hapert es häufig. Ob im Studium, Beruf oder Alltagleben, immer benötigen wir klare Anhaltspunkte, um die auf uns zukommenden Lebensaufgaben gut meistern zu können. Auch wenn wir nicht vorhersehen können, was im weiteren Leben alles passieren wird, eine kräftige Portion Lebensmut, Selbstwirksamkeit, Gelassenheit und Standfestigkeit werden wir benötigen. Somit ist ein stabiles Ich die beste Vorsausetzung, um auf unbekannte Herausforderungen zu reagieren. Aber diese ‚Lebens-Mittel’ gibt es nicht zu kaufen. In diesem Seminar haben Sie die Möglichkeit diese Kompetenzen zu stärken und Methoden zur Alltagsbewältigung zu gewinnen.

 

Ohne Eigenverantwortung und soziale Kompetenz ist kein soziales Miteinander möglich. Finden Menschen keinen anerkannten Platz in der Gemeinschaft, geraten sie schnell ins Abseits, was zu vielfältigen emotionalen, sozialen und gesundheitlichen Beeinträchtigungen führt. Jegliche Form des Zusammenlebens in Beruf, Partnerschaft, Familie und innerhalb der Gesellschaft basiert auf stabilen und verlässlichen Kontakten von Männern und Frauen. Unter geschlechtlichen Gesichtpunkten ist die Entwicklung einer eigenen Identität das Ergebnis der lebbaren Akzeptanz des eigenen biologischen und sozial-emotionalen Gewordenseins. Die Entwicklung und Förderung eines starken ICH ist somit eine sehr große – unser ganzes Leben begleitende – Herausforderung. Dabei erhalten die Ergebnisse der Resilienzforschung eine starke Bedeutung.

 

„Der instabile Mensch ist die Quelle fast aller Konflikte.“ Zu ‚kurz gekommenen’ Menschen befinden sich in einer latenten Unzufriedenheit und erschweren bzw. zerstören jegliches Zusammenleben. Dies drückt sich auch in einem vielfach höheren Krankheitsstand aus.

 

Seminarzeiten:

1.Tag: ab 10:30 Uhr

2.Tag: bis 15:00 Uhr

 

Leitung

Prof. Dr. Albert Wunsch

Dr. Albert Wunsch ist nicht nur einer unserer Stifter, sondern auch ein ausgewiesener Fachmann in den Themenfeldern Kommunikation, Interaktion, Konflikt-Management, Lern-Techniken, Ethik, und Erziehungsfragen. Er ist Psychologe, Diplom Sozialpädagoge, Diplom Pädagoge und promovierter Erziehungswissenschaftler. Bevor er 2004 eine Lehrtätigkeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln (Bereich Sozialwesen) begann, leitete er ca. 25 Jahre das Katholische Jugendamt in Neuss. Im Jahre 2013 begann er eine hauptamtliche Lehrtätigkeit an der Hochschule für Ökonomie und Management (FOM) in Essen / Neuss. Außerdem hat er seit vielen Jahren einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät der Uni Düsseldorf und arbeitet in eigener Praxis als Paar-, Erziehungs-, Lebens- und Konflikt-Berater sowie als Supervisor und Konflikt-Coach (DGSv). Er ist Vater von 2 Söhnen und Großvater von 3 Enkeltöchtern.

Seine Bücher: Die Verwöhnungsfalle (auch in Korea und China erschienen), Abschied von der Spaßpädagogik, Boxenstopp für Paare und: Mit mehr Selbst zum stabilen ICH – Resilienz als Basis der Persönlichkeitsbildung, lösten ein starkes Medienecho aus machten ihn im deutschen Sprachbereich sehr bekannt.

Weitere Infos: www.albert-wunsch.de