Veranstaltungen

 

Stiftungsfest 2019

Am Freitag, den 28. Juni haben wir im Rahmen unseres alljährlichen Stiftungsfestes in der Wolkenburg die 300. Stiftungsgründung bekannt gegeben. Mit der am 17. Juni 2019 gegründeten Stiftung Klaus und Monika Reising zur Förderung von Studierenden im Fachbereich der Wirtschaftswissenschaften ist die Zahl der Einzelstiftungen unter dem Dach des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds auf nunmehr stolze 300 gestiegen. Seit Jahrzehnten befindet sich der Stiftungsfonds in seiner so bewährten wie erfolgreichen Verwaltungsform in kontinuierlichem Wachstum.

Mit rund 250 Gästen, 70 neu aufgenommenen Studierenden, einer Diskussionsrunde zum Thema „Stiftungen und Bildungsförderung im Spannungsfeld zwischen demokratischem Staat und der Zivilgesellschaft“ haben wir bei lauen Sommertemperaturen ein ausgelassenes Fest bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.

Moderiert wurde die Diskussionsrunde von der Journalistin Jeanine Steeger. Teilnehmer waren:

  • Jouanna Hassoun, Transaidency e.V.
  • Dr. Nils Abraham, Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW
  • Thomas Erdle, Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds

Auch in diesem Jahr widmeten wir diesen feierlichen Rahmen den neu in unser Förderprogramm aufgenommenen Stipendiatinnen und Stipendiaten, die sich im Vorfeld über ein anspruchsvolles Bewerberausverfahren erfolgreich für ein Stipendium qualifiziert haben.

2. Juli 2019

 


10 Jahre Georgia und Helmut Friedrich Stiftungspreis für Psychologie an der Universität Bonn

 

 

Mein Mann und ich sind in unserem Leben immer wieder Menschen begegnet, deren Lebensverlauf von vornherein begrenzt war durch Mangel an entsprechender Bildung und Ausbildung. Deshalb hat uns das Thema Bildung und Bildungschancen angesprochen.

Georgia Friedrich

 

Am Freitag, den 14. Juni wurde im Amélie Thyssen Auditorium das zehnjährige Bestehen des Georgia und Helmut Friedrich Stiftungspreis für Psychologie an der Universität Bonn gefeiert.

2009 hat Georgia Friedrich mit der Gründung der Georgia und Helmut Friedrich Stiftung einen lang gehegten Plan für eine Stiftung zur Förderung junger Menschen in der Ausbildung umgesetzt. Ein bewegtes Leben, viele Auslandseinsätze im Nahen Osten, Asien und dem Kosovo und entsprechend viele Begegnungen mit jungen Menschen ohne eine reelle Chance auf eine gute Ausbildung und ein auskömmliches Berufsleben, haben zu diesem Entschluss geführt.

Doch damit nicht genug! Auch nach der Stiftungsgründung hat sich Georgia Friedrich stets mit großem Einsatz für Ihre Stiftung, und auch für den gesamten Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds engagiert. Mit der Auslobung des Stiftungspreises für Studierende und Promovierende am Institut für Allgemeine Psychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn hat die Stifterin eine Auszeichnung von großer Bedeutung geschaffen. Ein Preis für eine wissenschaftliche Arbeit in diesem frühen Stadium der Karriere hat das Potential, die weitere Laufbahn der Preisträger sehr positiv zu beeinflussen. Die Vergabe des Georgia und Helmut Friedrich Stiftungspreis für Psychologie an der Universität Bonn jährt sich nun zum zehnten Mal. Zum Jubiläum am 14. Juni hat die Stifterin drei Preise, dotiert mit einem Preisgeld von jeweils 5.000 Euro vergeben an:

  • Kaja Faßbender
  • Dr. Thomas Plieger
  • Dr. Judith Koppehele-Gossel

Zudem hat Georgia Friedrich das Institut für Allgemeine Psychologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn mit einer Spende in Höhe von 25.000 Euro für Forschungszwecke bedacht.

 

18. Juni 2019

 


 

Verleihung Stifterpreis Bildung und Integration

Am 15. Mai wurden im Zentrum für Molekulare Medizin der Universität zu Köln feierlich die Stifterpreise für Bildung und Integration verliehen. Die drei Preise sind mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und gingen an: Anna Simon, die in ihrer Bachelorarbeit mit dem Thema zur Bedeutung von Bildungsangeboten für geflüchtete Kinder in Erstaufnahmeunterkünften überzeugte. In ihrer Forschung hat sie dafür eine qualitative Interviewstudie in der Einrichtung Herkulesstraße in Köln durchgeführt. Sebastian Koch überzeugte die Jury mit seiner Masterarbeit “Lack of Knowledge about the Functioning of the Labor Market: An Overlooked Obstacle to Labor Market Integration”. Und Mona Massumi erhielt den ersten Preis für ihre Dissertation über (Dis-)Kontinuitäten in Schulbiografien migrierter Jugendlicher und junger Erwachsener, die sie mit der Note summa cum laude abgeschloss. In ihrer Arbeit hat sie eine qualitative Untersuchung zu Systemeffekten, Schulerfahrungen und Bewältigungsprozessen angestellt.

Der Comedian Fatih Çevikkollu konfrontierte die Gäste augenzwinkernd mit der Frage, ab welchem Jahrgang man sich zu den digitalen Migranten zählen kann.

Serap Güler, Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration NRW zollte Anerkennung sowohl den Arbeiten der Preisträgerinnen und Preisträger als auch der des Stifters Fred Bänfer mit den Worten (ein Auszug): „Das vorbildliche Engagement von Stiftern stärkt und bereichert unsere Zivilgesellschaft. Der Stifterpreis Bildung und Integration ist eine großartige Sache. Gerade in Zeiten von Fakenews und Desinformation durch Populisten ist wissenschaftliche Forschung gerade im Bereich Migration und Integration von besonderem Wert. Ich beglückwünsche die Preisträgerinnen und Preisträger und wünsche Ihnen, dass Ihre Arbeiten von vielen Menschen gelesen werden und zu einer Versachlichung der öffentlichen Debatte und mehr Rationalität beitragen“.

 

Informationen unter:

https://zfl.uni-koeln.de/stifterpreis-bildung-integration.html

 

16. Mai 2019