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Aktuelles & Presse

Studienkonferenz 2023

Mit der Frage „Geld im Griff?“ beschäftigten sich rund 100 interessierte Stipendiat:innen während der Studienkonferenz am 18. November im Gustav-Stresemann-Institut in Bonn. Die Themen der Kooperationsveranstaltung des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds mit der SBB Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung bewegten sich vom täglichen Einkauf über die monatliche Budgetplanung bis hin zum Erwerb einer eigenen Immobilie und der Altersvorsorge.

Tobias Pohl, Experte für ökonomische Bildung von der Deutschen Bundesbank, erklärte in seinem Vortrag sehr anschaulich das Eurosystem und die Kernaufgaben der Bundesbank. Genauso erläuterte er die Zusammenhänge der anhaltenden Inflation und Sicherheitsrisiken von Kryptowährungen.

Dass finanzielles Know How uns eine bewusstere Gestaltung unseres Alltags und unserer Lebensentwürfe ermöglicht, vermittelte der Vortrag „Financial Wellbeing“ von Prof. Dr. Katrin Löhr von der FH Dortmund überzeugend. Die von ihr aufgezeigten fünf Schritte zum finanziellen Glück sorgten im Anschluss für eine lebhafte Diskussion.

Der Nachmittag stand für die Vertiefung der unterschiedlichen Finanzschwerpunkte in Workshops zur Verfügung. Unter anderem für nachhaltige Finanzwirtschaft und Geldanlagen oder privaten Vermögensaufbau.

 

Fotos: ©Patric Fouad
Video: © WSW-Media.de / Christian Walenzyk
Graphic Recording: Carsten Mell

 

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Stiftungspreise 2023

Einige Stifterinnen und Stifter des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds zeichnen besondere Leistungen von Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie Promovierenden in bestimmten Fachgebieten aus. 2023 wurden Stiftungspreise in einer Gesamthöhe von 14.500 Euro vergeben in den Kategorien Psychologie, Talent Management und zum ersten Mal in Kunstgeschichte.

September 2023

Stiftungsfest 2023

Der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds hatte bei sommerlichen Temperaturen zum Stiftungsfest in die Wolkenburg eingeladen. In erster Linie ist dieses Fest der Aufnahme neuer Stipendiatinnen und Stipendiaten in das Förderprogramm des KGS gewidmet. In diesem Jahr waren es insgesamt 143 Personen, die neu in die Förderung und das Netzwerk aufgenommen wurden.

Wir haben den feierlichen Rahmen auch genutzt, um zwei jungen Handwerkern Stipendien in einer Gesamthöhe von 6.000 EUR für die Meisterfortbildung zu überreichen. Und zum ersten Mal haben wir den HAGI-Stiftungspreis für Kunstgeschichte in Höhe von 2.000 EUR vergeben.

Das Stiftungsfest ist aber auch immer ein Anlass, allen Stifterinnen, Stiftern und den zahlreichen Kooperationspartnern zu danken für Ihr Engagement. Die Förderinnen und Förderer des Stiftungsfonds tragen einen ganz wesentlichen Teil zu mehr Chancengerechtigkeit im Bildungssystem bei.

Juni 2023

Kölner Handwerkstipendium zum dritten Mal vergeben

6.000 EUR für die Meisterfortbildung – die Kreishandwerkerschaft Köln und der Verein Bildung fördern e.V. haben in diesem Jahr zwei Stipendien an angehende Handwerksmeister vergeben

Handwerk-Stipendiaten  Stiftungsfest des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds 
Ort: Wolkenburg, Mauritiussteinweg 59-61  Mitgliederversammlung Bildung fördern e.V.
Stiftungsfest: Eintreffen der Gäste, Sektempfang im Innenhof  Beginn der Veranstaltung, Begrüßung der Gäste, Gastrede, Verleihung der Stipendienurkunden und Tanzeinlagen  Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds
www.stiftungsfonds.org
www.chancen-stiften.de  Köln  Datum: 16. Juni 2023 , Foto: © Patric Fouad

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Kreishandwerkerschaft Köln und dem Verein Bildung fördern e.V. wurde 2023 zum dritten Mal das Handwerk-Stipendium vergeben. Das Förderangebot richtet sich an Gesellinnen und Gesellen, die eine Meisterfortbildung anstreben und hierfür auf finanzielle Unterstützung angewiesen sind. Weitere wichtige Kriterien sind gute Gesellenprüfungsleistungen und im Idealfall auch soziales Engagement.

Die eingereichten Bewerbungen waren alle von einem durchweg sehr hohen Niveau. Die Wahl der Jury fiel auf Mazen Alissa und Rafi Antar, die beide ein Stipendium i.H.v. jeweils 3.000 EUR erhalten. Beide Stipendiaten zeichnen sich durch hohe Zielstrebigkeit und große Leidenschaft für ihr Handwerk aus.

2015 aus Syrien in Deutschland angekommen, wollte Mazen Alissa ursprünglich sein Jurastudium fortsetzen, hat aber dann erkannt, welch hohen Stellenwert eine Ausbildung in Deutschland hat und stattdessen eine Malerlehre begonnen. Neben seiner handwerklichen Tätigkeit möchte er sich zukünftig mit dem Meisterbrief auch um Planung und Kalkulation in seinem Betrieb kümmern. Mit seinen perfekten Deutschkenntnissen unterstützt Alissa zudem ehrenamtlich die Kölner Freiwilligen Agentur dabei, Sprachbarrieren bei Geflüchteten abzubauen und damit deren zügige Integration zu fördern.

Rafi Antar kam zur gleichen Zeit über Umwege aus Syrien nach Deutschland. Antar hatte den Plan, ein Ingenieurstudium aufzunehmen, entschied sich dann aber für den Weg einer handwerklichen Ausbildung zum Elektriker. Sein Ziel ist es, sich weiter zu qualifizieren und später eine leitende Funktion in seinem Fachgebiet der Elektrotechnik zu übernehmen. Genauso möchte er sein Wissen an Jüngere weitergeben. Zurzeit engagiert er sich in einem Jugendtreff in Köln und bringt sich dort mit seinen handwerklichen Fähigkeiten ein.

Die Finanzierung des Stipendiums wird von Bildung fördern e.V., dem Verein der Freunde und Förderer des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds und der Meister-Stiftung Köln übernommen. Ziel des Stipendiums ist es, begabte, motivierte und engagierte junge Handwerkerinnen und Handwerker mit finanziellem Förderbedarf während der Meisterfortbildung zu unterstützen.

Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern der Kreishandwerkerschaft Köln und von Bildung fördern e.V.: Nicolai Lucks (Kreishandwerksmeister), Dr. Thomas Günther (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Köln), Dirk Meyer (Obermeister der Elektroinnung Köln) und Sabine Junker (in Vertretung für Bildung fördern e.V.).

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Juni 2023

Finissage in der Kunst-Station Sankt Peter

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Am 2. Oktober fand die Finissage der Ausstellung "Wegweiser oder die Macht der Mehrdeutigkeit" in der Kunst-Station Sankt Peter statt. Beteiligte sowie Besucherinnen und Besucher ließen das Kooperationsprojekt mit der Universitäts- und Stadtbibliothek bei einem gemeinsamen Gespräch gebührend ausklingen. Die Ausstellung wird noch an weitere Standorte wandern und ist dauerhaft online zu sehen.

Oktober 2022

Stiftungspreise 2022

Auch dieses Jahr haben Stifterinnen und Stifter des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds besondere Leistungen von Studierenden, Absolventinnen und Absolventen sowie Promovierenden in bestimmten Fachgebieten mit Stiftungspreisen ausgezeichnet. Am 23. September wurden Stiftungspreise in einer Gesamthöhe von 28.000 Euro in den Kategorien Bildung & Integration, gesellschaftliches Engagement, Psychologie und Medizinische Forschung vergeben.

September 2022

Stiftungsfest 2022

In diesem Jahr feiern wir 600 Jahre Bildungsförderung! Auftakt zu weiteren Aktivitäten in diesem Jubiläumsjahr war am 10. Juni das Stiftungsfest in der Wolkenburg. Zusammen mit unseren Stifterinnen und Stiftern, Jurorinnen und Juroren haben wir die neuen Stipendiatinnen und Stipendiaten in der Community des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds willkommen geheißen. Allen Teilnehmenden bietet das Stiftungsfest immer eine schöne Möglichkeit, sich vernetzen und auszutauschen. Wie so oft, auch in diesem Jahr an einem lauen Sommerabend.

Juni 2022

Kölner Handwerkstipendium zum zweiten Mal vergeben

Kreishandwerkerschaft Köln und Bildung fördern e.V. zeichnen zwei Meisterschüler mit Stipendien aus

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Zum zweiten Mal haben die Kreishandwerkerschaft Köln und Bildung fördern e.V. das Kölner Handwerkstipendium vergeben. Die Auszeichnung wird an Handwerksgesellen verliehen, die eine Meisterfortbildung anstreben und sich durch eine hervorragende Gesellenprüfung und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

Cevin Sommerfeld und Felix C. Herrmann erhalten beide ein Stipendium i.H.v. jeweils 3.000 EUR. Das Stipendium dient als Zuschuss zu den Kosten der Meisterfortbildung. Stipendiat Sommerfeld hat als Innungsbester und 3. Kammersieger die Gesellenprüfung im Maler und Lackierer-Handwerk bestanden und arbeitet ehrenamtlich als Gestalter und Fotograf in einem örtlichen Theaterverein. Nach der Flutkatastrophe hat er betroffenen Flutopfern bei der Sanierung ihrer Wohnungen und Häuser geholfen. Stipendiat Herrmann hat die Gesellenprüfung als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (SHK) mit überdurchschnittlichem Erfolg bestanden und engagiert sich seit Jahren als Freizeitbetreuer von Pflegekindern mit Behinderungen.

Die Stipendiaten konnten sich mit ihrer Bewerbung im Rahmen eines mehrstufigen Auswahlverfahrens gegen ihre Konkurrenz durchsetzen. Bewerben konnten sich Kölner Handwerksgesellen, die ihre Gesellenprüfung überdurchschnittlich erfolgreich bestanden haben und sich entweder gesellschaftlich engagieren oder eine finanzielle Unterstützung benötigen. Die eingereichten Bewerbungen waren von einem durchweg sehr hohen Niveau.

Das Kölner Handwerkstipendium ist eine Kooperation zwischen der Kreishandwerkerschaft Köln und Bildung fördern e.V., dem Verein der Freunde und Förderer des Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds. Die Finanzierung des Stipendiums wird dabei vom Verein übernommen. Ziel des Stipendiums ist es, begabte, motivierte und engagierte junge Handwerkerinnen und Handwerker mit finanziellem Förderbedarf während der Meisterfortbildung zu unterstützen.

Die Jury bestand aus Vertreterinnen und Vertretern der Kreishandwerkerschaft Köln und des Vorstands von Bildung fördern e.V.: Nicolai Lucks (Kreishandwerksmeister), Dr. Thomas Günther (Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Köln), Dr. Martin Kessen (Vorstand Bildung fördern e.V.) und Andreas Buschmann (Vorstand Bildung fördern e.V.).

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März 2022

Studie zu Einsteigen - Aufsteigen!

Eine Studie des ZfL – Zentrum für LehrerInnenbildung bestätigt, dass das Konzept von „Einsteigen – Aufsteigen!“ die Entwicklung bildungsbenachteiligter Kinder und Jugendlichen positiv fördert!

Das Förderprogramm „Einsteigen – Aufsteigen!“ wurde in einer Studie von Dr. Ina Berninger, ZfL – Zentrum für LehrerInnenbildung der Universität zu Köln, auf den praktischen Nutzen des Konzepts der positiven Jugendentwicklung hin untersucht – mit dem positiven Ergebnis, dass sich das Programm „Einsteigen – Aufsteigen!“ zur Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern und Jugendlichen absolut eignet.

Das Förderprogramm „Einsteigen – Aufsteigen!“ wurde 2007 vom Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds entwickelt und fördert Kinder und Jugendliche mit sozialen und schulischen Problemen. Praktische Anwendung findet das Förderprogramm an fünf weiterführenden Schulen in Köln und Umgebung. Betreut werden pro Schule bis zu 40 Kinder und Jugendliche in Kleingruppen sowie in individueller Einzelbetreuung. Dabei werden die Teilnehmenden besonders dabei unterstützt, persönliche und berufliche Perspektiven zu entwickeln. Die Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen dienen als neutrale Vertrauenspersonen, unabhängig von Schule und Eltern.

Das Konzept der positiven Jugendentwicklung ist eine international empfohlene Grundlage und ein von der bundesweiten Politik befürwortetes Konzept der Kinder- und Jugendhilfe. Es bietet Kriterien für deren positive Entwicklung und Anhaltspunkte für die Gestaltung von Förderprogrammen. Ziel ist es Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und Charakterbildung der jungen Menschen zu stärken. Aufgeteilt ist das Konzept in die sechs Dimensionen: Kompetenz (Competence), Vertrauen (Confidence), Charakter (Character), Bindung (Connection), Fürsorge und Mitgefühl (Care) und Beitrag (Contribution).

Die Studienergebnisse zeigen, dass alle Teilnehmenden des Förderprogramms „Einsteigen – Aufsteigen!“, messbare positive Veränderung in den sechs Bewertungsdimensionen vorweisen. Das bestätigt auch frühere Ergebnisse. Die Daten beweisen, dass das Konzept der positiven Jugendentwicklung bei der Förderung von bildungsbenachteiligten Schülerinnen und Schülern erfolgreich ist. Es eignet sich als Grundlage zur Entwicklung von praktischen Förderprogrammen wie „Einsteigen – Aufsteigen!“.

Informationen zur Studie
Berninger, Ina (2021): Können bildungsbenachteiligte Schüler*innen durch das Konzept der ‚positiven Jugendentwicklung‘ erfolgreich gefördert werden? Das Fallbeispiel „Einsteigen – Aufsteigen!“. Ein Förderprogramm an weiterführenden Schulen im Coaching-Format. hrsg. v. Zentrum für LehrerInnenbildung (ZfL). Köln

Link zur Studie:
https://zfl.uni-koeln.de/publikationen/zfl-discussion-papers

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